Ein paar wichtige und sehenswerte Orte

Asti

Povinzhauptstadt und bedeutendes Weinanbaugebiet. Der mittel-alterliche Stadtkern mit ovalem Grundriß wird von engen Gassen durchzogen, in denen befestigte Häuser und Türme zu sehen sind Sowohl im Barock als auch im 19 Jh. kam es zu erheblichen städtebaulichen Veränderungen. Von der Piazza Vittorio Alfieri aus wenden wir uns nach links in Corso Vittorio Alfieri, Haupt-strasse von Asti.

Ebenfalls auf dem Corso Alfieri steht der Rundbau Rotonda di S. Pietro in Consavia der städtischenMuseen beherbergt Civiche Raccolte in San Pietro in Consavia. Der weitläufige, unter Denkmalschutz stehende, Gebäudekomplex besteht aus einem Gebäude, der 1120 errichtet wurde und im XIV. Jh. umgebauten palazzo, der Kirche S. Pietro in Consavia, einem 1467 errichteten Kirchenbau mit quadratischem Grundriß sowie dem Kreuzgang des Hospizes für Pilger chiostro dell’Ospizio dei Pellegrini, das im XII.-XV. Jh. entstand. Heute dient die Anlage als würdiger Rahmen für Ausstellungen moderner und zeitgenössischer Kunst. Vom Kreuzgarten aus gelangt man in das Archäologische Museum, das im ehemaligen Pilgerhospital untergebracht ist. Das Museum verfügt über örtliche archäologische Fundstücke sowie über solche aus italienischer Etruskerzeit und einem Saal, der mit einer bedeutenden Sammlung aus dem Tertiär der ägyptischen und der paläonthologischen Abteilung gewidmet ist.

Acqui Terme

Acqui Terme gilt in Italien als Kur-Hochburg und das nicht erst seit die Wissenschaftler Aufschluss über die Zusammensetzung des heilwassers erteilten. Bereits unter den Römern war das Städtchen "Acqua Staziellae" mit seinen 75 Grad Celsius heiss sprudelnden Quellen eine beliebte Adresse. La Bollente, die Quelle, ist das eigentliche Wahrzeichen der Stadt. Da das Wasser auf eine erträgliche Badetemperatur abgekühlt werden musste, bauten die Römer südlich des Flusses Bormida ein Aquädukt. Dieses brachte frisches Wasser aus dem Bach Erro zu den Bädern.

Das "Castello dei Paleologhi", Schloss aus dem 11. Jahrhundert liegt mitten im Stadtkern auf einem Hügel. In diesem befindet sich auch das archäologische Museum. In der sechschiffigen Domkrypta des "Dom S.Maria Assunta" ruhen die Gebeine des 1070 verstorbenen heiligen Bischoffs Guido.

Die gepflegte Altstadt mit seiner Fussgängerzone lädt zum Shopping und Barbesuch ein. Regelmässige Konzerte und Kunstausstellungen sorgen für Abwechslung.

Für Sportbegeisterte stehen ein grosses Schwimmbad, Tennisplätze und Golfplätze zur Verfügung.

In der Enoteca Regionale auf dem Palazzo Robellini kann man lokale Weinspezialitäten verkosten und natürlich auch kaufen.

Alba

Alba ist das Herz der Langhe und wird auch die Stadt der hundert Türme genannt. Es ist ein mittelalterliches Städchen mit ca. 30'000 Einwohner. Es liegt auf halber Strecke zwischen Alpen und Mittelmeer. Im letzten Jahrhundert gingen die Savoyer mit ihren fürstlichen Gästen in der Gegend von Alba auf die Jagd. Im Mittelalter wurde Alba eine mächtige freie Stadtrepublik. Die Kaufmannsfamilien bauten Paläste und errichteten die ersten Stadttürme. Alba stand im Konkurrenzkampf mit Asti.

In der ersten Hälfte des Oktobers findet in Alba die bekannte Trüffelmesse statt. Ein Besuch lohnt sich. Am 1. Sonntag im Oktober findet das Eselrennen statt.

In der Einkaufsstrasse von Alba findet man zahlreiche Restaurants, Cafès und Boutiquen. Sehenswert ist sicher der Dom S.Lorenzo im gotisch-lombardischen Stil. Erbaut im 15. Jahrhundert.

Sestrière

Sestrière ist einer der bekanntesten internationalen Skiorte; wichtige Rennen werden hier ausgetragen. Winterolimpiade 2006. Von Edoardo in den dreissiger Jahren geschaffen, bietet das Gebiet weitläufige Pisten (120 km), Lifts und Hotels. Hier wurden die ersten Hoteltürme mit spiralförmigen Stiegrampen gebaut. Der 2035 m hohe Colle erhebt sich zwischen Val Chisone und Valle della Dora Riparia. Man erreicht in von Pinerolo und Susa aus. Es ist eine grossartige Landschaft, ein "weisses Paradis".

Turin

Besucher, welche die Stadt zum ersten Mal erleben, sind in der Regel erst einmal erstaunt. Turin, antike Hauptstadt des Königreichs Savoyen, erste italienische Hauptstadt, mit über 2000 Jahren Geschichte. Barocke Kirchen von seltener Schönheit, königliche Bauten, rot-braun-gelbe Bürgerpaläste, 20 km Arkaden (die längsten in ganz Italien), Statuen, Geschäfte im Dekor vornehmer Gediegenheit und Eleganz, Bäume, Flüsse und Straßen, wie auf dem Reißbrett gezogen, Berge und Hügel, welche Turin umgeben – das alles macht den Charme dieser Stadt aus. Das Stadtbild entbehrt der in Italien sonst üblichen, verschlungenen Gässchen und eher zufällig angelegten Plätzen. Eben ein anderes Italien ... Das Gleichgewicht zwischen Landschaft und Architektur beeindruckte den Archtikten Le Corbusier derart, daß er Turin zur schönsten Stadt der Welt erklärte.

In Turin befindet sich ein Aegyptisches Museum in der Galleria Sabauda.

Durch die Gründung der Automobilfabrik FIAT 1899 ist der unaufhaltsame Aufstieg zu einer der mächstigten Industriestädte Europas nicht mehr aufzuhalten. FIAT bedeutet für Turin tausende von Arbeitsplätze.

Mit einem Bus, dem sogenanntenTouristbus (Information: Tel.: 1670/1 91 52) kann man neben Stadtrundfahrten auch die ausserhalb von Turin liegenden königichen Residenzen der Savoyer besuchen.